Zu 100% automatisierte Kommissionierung?

03/09/2021

Der Fall Amer: MiR und Vertikallager, in der Gemeinschaft liegt die Kraft

Was wir im letzten Jahrzehnt erlebt haben, war eine echte Revolution in der Intralogistik. Was ursprünglich als Umstellung von traditionellen statischen Regalen auf automatische Lager, wo die Waren direkt zur Entnahmestelle transportiert werden, begann, entwickelt sich nun zu einer zunehmend unabhängigen Automatisierung.
Wir sprechen hier nicht von einfachen Lastmanipulatoren oder den fortschrittlicheren humanoiden Robotern, die die Bewegungen des menschlichen Arms nachahmen. Das Konzept der Kommissionierung selbst entwickelt sich weiter.
Die Kommissionierung ist die Tätigkeit, die sich mit der Entnahme und Einlagerung von Material im Lager befasst, und kann auf verschiedene Arten erfolgen: von der einfachsten, bei der sich der Bediener zwischen den Regalen bewegt, bis zur fortschrittlichsten, die auf einem vollautomatischen System basiert.
Ein erster Schritt wurde von Modula selbst unternommen, indem 2016 Modula OnePick eingeführt wurde, ein automatisches Vertikallager, das mit einem speziellen Kommissionierplatz und einem kartesischen Roboter ausgestattet ist, der sich auf zwei Achsen (X und Y) bewegt. Die Entnahmestellte hat eine vordefinierte Höhe über dem Boden, so dass sie perfekt mit Rollenbahnen, Förderbändern und anderen Systemen integriert werden kann. Der Betrieb ist vollautomatisch und erfordert keinen Bediener: Ein Greifer nimmt den Karton auf und legt ihn vor der Maschine auf einer Außenfläche ab.
Modula OnePick ist nicht die einzige Möglichkeit, die Kommissionierung zu automatisieren. Amer SpA hat zum Beispiel einen MiR-Industrieroboter programmiert, der mit einem Modula-Lager interagiert und die gesamte Entnahme- und Einlagerungsphase selbstständig durchführt.
Amer ist ein italienisches Unternehmen, das AC- und DC-Motoren, Getriebemotoren, Lenksysteme, komplette Traktionssysteme für Fahrzeuge und batteriebetriebene Anwendungen entwickelt und konstruiert. Es handelt sich um einen Industriebetrieb, der bereits mit dem Potential der automatischen Lagersystemen von Modula vertraut ist. Und so haben sich im Laufe der Jahre bereits andere Unternehmen der Gruppe dafür entschieden, ihr Lager mit verschiedenen Modula Lift-Systemen zu optimieren.
Amers Ziel war es, ein im Vergleich zu den bisher installierten Systemen anderes, neueres Konzept umzusetzen.
Ziel ist es, ein Halbfertigprodukt von Werk zu Werk zu transportieren und gleichzeitig ein Pufferlager mit einem sehr hohen Rotationsindex zu verwalten. Dieses Halbfabrikat wird auf speziellen Eisenpaletten gelagert und umgeschlagen. In der Übergabephase werden die Modula-Sendungen bereits gestartet und gesteuert. Während sich das Transport-Shuttle also auf dem Weg zur Modula befindet, wird der an dem Vorgang beteiligte Träger in der Entnahmestelle vorbereitet. Der Transport-Shuttle kommt an, führt die Entnahme oder Einlagerung durch und bestätigt das Ende des Vorgangs durch Scannen des QR-Codes in der Nähe der Entnahmestelle.
Der gesamte Prozess läuft vollautomatisch und ohne Personaleinsatz ab.
Wir haben uns von Anfang an das Ziel gesetzt, eine vollständige Automatisierung zu erreichen", erklärt Daniele Fontò, Ingenieur und Produktionsleiter bei Amer. "Das bedeutet, dass es keine menschliche Arbeitskraft mehr gibt und vor allem eine dynamische Integration des Prozesses, um eine ganze Abfolge von Ereignissen in Echtzeit abzuarbeiten. Modula war für uns die beste Lösung, im Hinblick nicht nur auf die Aufnahmekapazität, sondern auch auf das Umschlagspotential". MiR und Modula Vertikallager, in der Gemeinschaft liegt die Kraft!

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