Die Unternehmen müssen sich heute mehr als je zuvor auf eine Strategie ausrichten, welche diese allgemein als BOPIS bezeichnete neue Art des Einkaufs der Verbraucher einbindet. Buy Online and Pick Up In Store (Online kaufen und im Geschäft abholen). Die Verbraucher gewöhnen sich nämlich immer mehr daran, online einzukaufen und die Bestellungen im Geschäft abzuholen.

Es gibt viele Gründe, warum diese Einkaufsmethode bevorzugt wird:

  • Möglichkeit, die Produkte zu sehen und anzufassen, bevor sie mit nach Hause genommen werden

  • Sparen an Versandkosten

  • Bequemlichkeit

  • Möglichkeit, das Produkt sofort zurückzugeben.

Für die Unternehmen verläuft die Anpassung an diese neue Verkaufsmethode jedoch nicht so unmittelbar, da sie, manchmal von Grund auf, ein neues Auftrags- und Lagerverwaltungssystem aufbauen müssen.

BOPIS: Buy Online and Pick Up in Store (Online kaufen und im Geschäft abholen) für einen Gesamtverkauf

Seit vielen Jahren, insbesondere seit der E-Commerce einen relevanten Marktanteil gewonnen hat, ist von Omnikanalität die Rede, das heißt von der Notwendigkeit für Unternehmen, eine Strategie der Integration zwischen den verschiedenen Kanälen zu schaffen, um das kommerzielle Angebot zu differenzieren und dem Verbraucher eine einzigartige Erfahrung zu bieten. Die Kombination der Kanäle, die die Unternehmen nutzen, um die Nachfrage der neuen digitalen Konsumenten zu befriedigen, ist grundlegend für ihren Erfolg, und der aktuelle historische Moment ist die Bestätigung dafür. Die Integration des physischen Vertriebsnetzes mit dem virtuellen Vertriebsnetz (Web und Mobil) ist eher eine Notwendigkeit als eine Wahl geworden.

Micro-Fulfillment: Worum es sich handelt und wie es funktioniert

E-Commerce und Digitalisierung betreffen immer mehr Branchen, und die Lieferung innerhalb eines Tages oder sogar innerhalb weniger Stunden ist etwas, das die Verbraucher erwarten, wenn sie irgendeine Art von Waren und/oder Dienstleistungen kaufen.

In diesem Kontext entstehen Micro-Fulfillment-Zentren, kleine spezialisierte Zentren für die Ausführung von online erteilten Aufträgen, die dank ihrer geringen Größe oft direkt in den Städten angesiedelt sind. Tatsächlich benötigt ein klassisches Lagerzentrum, das in der Regel voll automatisiert ist, viel Platz, die Micro-Fulfillment-Zentren benötigen stattdessen nur etwas mehr als 550 Quadratmeter. Diese Lösung wurde genau aus der Notwendigkeit heraus geboren, die Entfernung zu den Verbrauchern und die Lieferzeit so weit wie möglich zu reduzieren.

Dank Amazon haben wir uns daran gewöhnt, die Produkte, die wir online bestellen, am nächsten Tag, manchmal sogar noch am selben Tag, zu erhalten. In diesen Zentren ist es dank Robotik und künstlicher Intelligenz möglich, die Sendung in 5 Minuten zusammenzustellen und vorzubereiten.

Schnelligkeit hat sich als der Schlüssel zum Erfolg erwiesen, aber auch als die Variable, an der Unternehmen arbeiten müssen. Konkret sprechen wir von einer Verkürzung der Vorlaufzeit (Lead Time), d.h. der Zeit zwischen Produktion und Auslieferung. Um einen Auftrag in möglichst kurzer Zeit liefern zu können, ist natürlich ein effektives Management der Logistikkette erforderlich.

Automatisierung von Lagern für eine BOPIS-Strategie

Die BOPIS-Strategie kommt sowohl den Verbrauchern als auch den Einzelhändlern zugute. Immer mehr Unternehmen im Einzelhandel bieten Omnichannel-Lösungen an, um mit E-Commerce-Angeboten wettbewerbsfähig zu bleiben.

Durch das Angebot einer Lösung Buy Online and Pick Up In Store (Online kaufen und im Geschäft abholen) müssen Unternehmen immer größere Mengen an Produkten einlagern und dann verpacken, um die Nachfrage nach Online-Bestellungen zu befriedigen. Daher ist es immer wichtiger geworden, über hochentwickelte und automatisierte Bestands- und Lagerverwaltungssysteme zu verfügen. Eine Echtzeit-Sicht auf die Lagersituation ist unerlässlich, welche Lösungen gibt es?

Sicherlich sind Automatisierungssysteme sehr wichtig geworden, zum Beispiel könnten die automatische Vertikallager (VLM) der erste Schritt zu einer immer vollständigeren Automatisierung des Lagers sein. Diese großen vertikalen Schränke ermöglichen die Lagerung einer Warenmenge von etwa 90.000 kg und sparen bis zu 90% der Bodenfläche ein.

Die automatischen Vertikallager sind außerdem mit einem WMS ausgestattet, das sie mit dem ERP des Unternehmens verbindet, um die Warenbewegungen zu verfolgen, so dass Sie jederzeit einen Echtzeit-Überblick über die Lagersituation haben.

Stellen Sie sich vor, Sie müssen die Anzahl der täglich zu erledigenden Aufträge verdoppeln, dann wird es unerlässlich, die Kommissionierungsvorgänge optimieren zu können. Aber wie?

  • Verkürzte Vorlaufzeit (Lead Time): Da wir die genaue Position der Waren kennen, verhindern wir Leerlaufwege der Mitarbeiter im Lager.

  • Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen, indem Siein der Lage sind, signifikant mehr Waren in den automatische Vertikallagern vorzuhalten und gleichzeitig den Status Ihres Lagers jederzeit über das WMS zu überprüfen. Es kann mit unserem E-Commerce-Managementsystem verbunden werden, so dass wir vermeiden, Kunden Produkte zu versprechen, die wir nicht auf Lager haben.

Da im Falle der BOPIS-Strategie die Bestellung online aufgegeben wird, während die Produkte offline abgerufen werden, benötigt das Unternehmen ein automatisiertes System, das online und offline integriert und in Echtzeit aktualisiert wird.

Wie lassen sich die Kommissionierungsvorgänge im Lager optimieren?

Die Kommissionierung ist das Herzstück des Lagers und gehört zu den Lagermanagementaktivitäten, die mit größerer Sorgfalt und Aufmerksamkeit gestaltet werden müssen. Laden Sie unsere Studie zur Optimierung der Kommissionierung herunter.

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