Das Unternehmen
Die 1893 gegründete und heute als eine der renommiertesten Universitäten Chinas anerkannte Wuhan University gilt als internationaler Maßstab für akademische Exzellenz, wissenschaftliche Forschung und technologische Innovation. In den letzten Jahren hat die Universität einen strategischen Weg der digitalen Transformation eingeschlagen, mit dem Ziel, die theoretische Bildung immer effizienter durch praktische Erfahrung zu ergänzen. In diesen Kontext steht auch der Ausbau des Engineering Training and Innovation Practice Center – ein fortschrittlicher Hub für die Förderung der technischen Kompetenzen der Studierenden durch Nutzung hochmoderner didaktischer Instrumente, darunter Programmierroboter, Drohnen und experimentelle Geräte.
Die Herausforderung
Die steigende Zahl der Studierenden, die auch in praktische Tätigkeiten eingebunden werden, sowie die zunehmende Komplexität der verwendeten Ausrüstungen machten erhebliche Grenzen in der logistischen Organisation des Zentrums deutlich. Bis 2025 erfolgte das Management der Materialien in traditionellen Lagersystemen und über schriftlich geführte Register, was ein schnelles Auffinden der Geräte erschwerte sowie zu einer eingeschränkten Rückverfolgbarkeit und einem übermäßigen Platzbedarf führte. Der Bedarf an für die Entnahme zuständigem Personal sowie unzureichende Sicherheitsstandards stellten weitere kritische Faktoren dar, was die Dringlichkeit einer automatisierten Lösung, die den Modernisierungsprozess der didaktischen Infrastruktur unterstützen konnte, verdeutlichte.
Die Lösung
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entschied sich die Wuhan University für die Implementierung des Modula Next und setzte damit das erste Projekt dieses Modells in China um. Das automatische Vertikallager mit einer Höhe von 8,4 Metern wurde im Außenbereich der Universitätsgebäude installiert. Die Entnahmestation wurde in den zweiten Stock gelegt, integriert in den Verbindungskorridor zwischen zwei Bildungseinrichtungen. Diese Konfiguration ermöglichte die maximale Nutzung des zur Verfügung stehenden Platzes sowie die Optimierung der operativen Abläufe.
Auf nur 7 m² Fläche konnten jetzt Materialien und Geräte gelagert werden, die vorher – in herkömmlichen Regalsystemen – 65 m² beanspruchten. Das System wurde mit der Software Modula WMS Premium sowie mit einer personalisierten, vom Integrator Wuhan Lift entwickelten mobilen App integriert, was eine vollständig automatisierte sowie gemeinsame Verwaltung gewährleistet. Die Studierenden können die benötigten Ausrüstungen über die App buchen, nach dem Scannen eines QR-Codes auf die Entnahme zugreifen und erhalten so vollkommen automatisch das angeforderte Material – schnell, präzise und ohne Fehler. Der gesamte Ablauf ist auf einen autonomen Betrieb ausgelegt und gewährleistet die vollständige Rückverfolgbarkeit sowie die dynamische Konfiguration der Lagerplätze den Abmessungen des Materials entsprechend.
Die Resultate
Die Einführung des automatischen Vertikallagers brachte unmittelbare und messbare Vorteile. Mehr als 500 Roboter und Drohnen werden jetzt sicher und geordnet gelagert – mit kontinuierlicher Überwachung der Ein- und Auslagerungsabläufe. Der deutlich geringere Platzbedarf hat auch die Gestaltung der Lehrumgebung verbessert, während der autonome Zugriff auf die Geräte für eine reibungslosere, modernere und stärker an den Anforderungen der Studierenden orientierte Ausbildungserfahrung sorgt.
Parallel dazu sind die Sicherheits- und Kontrollniveaus der Ressourcen ebenso wie die Effizienz der operativen Prozesse des Innovationszentrums gestiegen. Das Projekt hat die Fähigkeit der Modula-Lösungen verdeutlicht, sich in komplexe digitale Ökosysteme integrieren zu können und so zur Umsetzung eines intelligenten, automatisierten Modells einer Universitätsreinrichtung beizutragen.
Die Zukunft
Die Erfahrung der Wuhan University bestätigt, dass logistische Innovation auch im akademischen Umfeld eine zunehmend strategische Rolle einnimmt. Universitäten und Forschungszentren entwickeln sich zu neuen Anwendungsbereichen fortschrittlicher Technologien in der Materialverwaltung und ebnen damit den Weg für immer stärker digitalisierte, effizientere und zukunftsorientierte Campuslösungen.
In diesem Szenario sind Lösungen wie Modula Next, Slim und Flexibox dazu prädestiniert, die Paradigmen der Hochschullogistik neu zu definieren, die Verbreitung innovativer Ausbildungsmodelle zu fördern und die digitale Transformation von Bildungseinrichtungen weltweit zu unterstützen.