Automatisierte Lager und MRO-Abteilungen: Optimierte Bestandsverwaltung

12/03/2021

Optimierung des Bestands-Managements im MRO-Bereich: Worum geht es da, und wie hat die Covid-19-Pandemie ihre Bedeutung für die Rentabilität eines Unternehmens verdeutlicht?

Viele Unternehmen haben jahrelang die Zeit, den Aufwand sowie die Investitionen für die effiziente Instandhaltung von Anlagen und Maschinen unterschätzt. Während die Bedeutung der Abkürzung "ROI" mittlerweile bekannt ist, wissen nur wenige, was "MRO" bedeutet.

Aufgrund von Covid-19 und einer Vielzahl von wirtschaftlichen Faktoren ändert sich dies. In der Tat ist es fast zwingend notwendig geworden, nicht nur zu wissen, dass MRO "Maintenance, Repair, Operations" bedeutet, sondern auch, dass diese Abkürzung eine Geschäftsfunktion identifiziert, die oft entscheidend für Wachstum und Rentabilität ist. Deshalb war in letzter Zeit eine Vielzahl von Artikeln und Untersuchungen zu diesem Thema zu sehen, in denen erklärt wird, wie ein innovativer Ansatz für diese Kernfunktionen einen Unterschied machen kann.

Dieser Artikel behandelt in erster Linie das Ersatzteil-Management im MRO-Bereich und erklärt, wie das Bestands-Management mit einem automatischen Regalbediengerät (RBG) erheblich verbessert werden kann.

Die versteckten Kosten im MRO-Bereich

Morder Intelligence hat vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die einen Anstieg der MRO-bezogenen Ausgaben in den nächsten fünf Jahren prognostiziert, basierend auf einer Analyse des Bedarfs von Unternehmen für das Management von Ersatzteilen, Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien, die zur Herstellung des Endprodukts verwendet werden. Laut dieser Studie sind dies "Ersatzteile, Geräte, Pumpen und Ventile, Verbrauchsmaterialien wie z. B. Reinigungsmittel, Materialien zur Instandhaltung von Anlagen, Schmiermittel, Tätigkeiten zur Instandsetzung oder Wartung notwendiger Anlagen."

Thomas Insights klassifizierte diese oft nicht kalkulierten Ausgaben als "indirekt", im Gegensatz zu "direkten" Ausgaben wie für Ersatzteile oder Verbrauchsmaterialien.

Der Wandel war schon lange vor der Pandemie im Gange. Wie Morder Intelligence zusammenfasst, haben Fertigungsunternehmen schon lange das Erfordernis erkannt, sich besser zu organisieren, um die MRO-Ausgaben zu kontrollieren, die Gesamtkosten zu senken und auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Ergebnis: Der MRO -Bereich muss effizient funktionieren und optimale Leistung erbringen.

Was treibt MRO-Abteilungen dazu, automatische Lagerlösungen einzuführen?

MRO-Aktivitäten bleiben fast immer unbemerkt, bis Probleme im Hinblick auf die Kosteneindämmung auftreten. Stellen Sie sich ein Werk vor, das routinemäßig tausende von mechanischen Teilen pro Stunde produziert: Wenn eine der Produktionslinien aufgrund mangelhafter Wartung ausfiele, würde das Unternehmen einen großen Verlust verzeichnen. Oder denken Sie an eine Fluggesellschaft mit einer MRO-Abteilung für die Triebwerkswartung: Wenn ein kritisches Bauteil nicht vorrätig ist, verliert sie bares Geld für jede Stunde, die ihre Flugzeuge am Boden stehen.

Daher ist das Ziel, Ausfallzeiten zu reduzieren, ein wichtiger Antrieb für jede gut funktionierende MRO-Abteilung. Was jedes Unternehmen braucht, um Ausfallzeiten zu vermeiden, sind verlässliche Daten, die anzeigen, wann eine Wartung durchgeführt werden muss und welche Teile benötigt werden.

Mit dem Aufkommen des Internets der Dinge (IoT) ist die vorausschauende Wartung zu einer Möglichkeit geworden, im Voraus zu wissen, wann und wie einzugreifen ist. Die Lagerung von Ersatzeilen in der MRO-Umgebung ist ein Problem, das mit einer automatischen Regalbediengerät (RGB) gelöst werden kann, wie z.B. einem Vertikallager oder einem Horizontal-Karussell von Modula.

In den Lagern von Modula werden die Anzahl der aktuell auf Lager befindlichen Teile und deren Verwendungsmodalitäten automatisch mit der WMS-Software überwacht. Diese Lösungen lassen sich leicht in das ERP des Unternehmens integrieren und bieten einen umfassenderen Ansatz für das Bestands- und Materialfluss-Management in der Lieferkette. Darüber hinaus ermöglichen die vom System bereitgestellten periodischen Verbrauchsdaten eine Prognose des Teilbedarfs.
Die Lösungen von Modula erleichtern auch die MRO-Funktionen, indem sie alle benötigten Komponenten in einem einzigen Lager mit hoher Dichte aufbewahren und so eine Streuung innerhalb eines Gebäudes oder sogar über mehrere Werke hinweg vermeiden. Dadurch werden die Produktionszeiten verkürzt und die Leistung verbessert (weitere Informationen finden Sie in unserer Fallstudie über die MRO-Abteilung von Safran Aircraft Engine Services).

Die Auswirkung von Covid-19 auf MRO-Abteilungen: warum sie jetzt ein Schlüsselfaktor für die Rentabilität sind

Die Pandemie hat sich in zweifacher Hinsicht negativ auf die MRO-Funktionen ausgewirkt. Erstens mussten die MRO-Abteilungen aufgrund der unsicheren Versorgungslage und der unvorhersehbaren Nachfrage ihre Bestände oft auf improvisierter Basis verwalten und hatten Mühe, Materialien zu beschaffen, um den schwankenden Bedarf zu decken. Zweitens mussten die Abteilungen selbst einen hohen Aufwand betreiben, um die Sicherheit der Mitarbeiter in jeder Phase ihrer Prozesse zu gewährleisten.

"Jahrelang wurden Wartungsarbeiten auf traditionelle Art und Weise durchgeführt", heißt es in einem kürzlich erschienenen Artikel in der Zeitschrift Machinery and Equipment MRO. "Jetzt, mit der sozialen Distanzierung, weniger Personal und einem reduzierten Wartungsbudget, ist die Notwendigkeit entstanden, intelligentere Wege für den Betrieb zu finden. Um die Arbeit trotz der durch COVID-19 verursachten Schwierigkeiten zu erledigen, musste das Wartungspersonal feststellen, welche Arbeiten wirklich notwendig waren, genauer bestimmen, was überprüft werden musste, und festlegen, wie vorzugehen war, um die Zuverlässigkeit der Anlagen zu gewährleisten."

Wie sind die automatisierten Lösungen von Modula zu nutzen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen?

"Neben dem Mund-Nasen-Schutz ist die soziale Distanzierung ein sehr wichtiger Faktor", so Michael Fiorito, Director of Global Business Development bei Modula, gegenüber dem Magazin Modern Materials Handling. "Und je weniger Personen zu Zeiten von Covid-19 das Lager für Einsortier- und Kommissionierungsvorgänge betreten, umso besser ist es."

Laut Jim Owens, Senior Vize-Vorsitzender des Bereichs Supply Chain Solutions bei SDI, hat die Pandemie es erforderlich gemacht, die unterschiedlichen Anforderungen, die das Beschaffungsgeschäft des MRO-Bereichs betreffen, in Einklang zu bringen. "Die Wartungsabteilung benötigt großzügig bemessenen Vorrat an Teilen. Aber wenn wir „schlank“ denken, muss die Anzahl der auf Lager zu haltenden Teile so gering wie möglich sein. Die Einkaufsabteilung neigt dazu, in großen Mengen zu bestellen, um von Rabatten zu profitieren, während die Konstruktionsabteilung ganz auf die Qualität der bestellten Teile fokussiert ist", sagte er gegenüber Modern Materials Handling. „Jetzt sind wir aber an einem Punkt, an dem eine Person für die Risikominimierung beim Einkauf von Teilen für den MRO-Bereich und dann auch für den damit verbundenen Managementzyklus verantwortlich sein sollte.“

In dem in der Zeitschrift Modern Materials Handling erschienenen Artikel fasst Michael Fiorito von Modula die Situation wie folgt zusammen: "Auch wenn das Teile-Management sich mit Covid nicht wesentlich verändert hat, so ist diese beispiellose Situation für Unternehmen sicherlich ein guter Grund, ihre Verfahren zu überprüfen und eine Änderung vorzunehmen, die ihnen eine bessere Kontrolle über alle Aspekte des Teile-Managements im MRO-Bereich ermöglicht."

Lesen Sie die Erfolgsgeschichten unserer Kunden und erfahren Sie mehr darüber, wie Modula die Probleme des Teile-Managements im MRO-Bereich löst und alle weiteren Anforderungen an die Materiallagerung erfüllt.

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