Modula Long Goods: das automatische Vertikallager, das die Regeln der Langgutlagerung neu definiert

04 Mai 2026

Die Verwaltung von Stangen, Profilen, Rohren, Strangpressprofilen oder allgemein von bis 7 Meter langen Materialien zählt immer schon zu den komplexesten Herausforderungen in der Produktion und Logistik. Materialien, die Platz, Sorgfalt, Sicherheit und oftmals ein aufwendiges Handling erfordern. Mit Modula Long Goods wird diese Komplexität zu einer Chance für mehr Effizienz.

Entwickelt, um die Vorteile der vertikalen Automatisierung auch in die Langgutlagerung zu bringen, ermöglicht es Modula Long Goods große Mengen auf kleiner Fläche unterzubringen, indem Höhen bis zu 21 Metern nutzt und den Platzbedarf am Boden um bis zu 90 % verringert. Eine Lösung, die wertvollen Platz freigibt, die Organisation im Lager verbessert und alle Abläufe flüssiger, sicherer und besser kontrollierbar gestaltet.

Das System arbeitet nach dem Prinzip „Ware-zum Mann“, das ja bereits für die Zuverlässigkeit des Modula Lift steht: Hier ist es nicht mehr das Bedienpersonal, das auf die Suche des Materials „geht“, sondern das Material „kommt“ selbst zum Entnahmepunkt. Dies bedeutet: weniger Wege, weniger Fehler, schnellere Abläufe sowie ein ergonomischeres Management – auch bei schweren oder sperrigen Gütern.

Jeder Träger kann bis zu 900 kg aufnehmen, während die Gesamtkapazität des automatischen Vertikallagers ganze 80.000 kg erreichen kann. Aluminium, PVC-Stangen oder andere Materialien, Profile, Strangpressprofile, Rohre und Helikopter-Rotorblätter finden so ihren Lagerplatz – geordnet, geschützt und stets rückverfolgbar.

Flexibilität ist eine der größten Stärken dieses Systems. Modula Long Goods ist mit Träger mit 637 mm oder 840 mm Tiefe erhältlich, die mit Trennwänden, Teilerblechen und Aufkantungen an die unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen angepasst werden können. Auch unterschiedliche Materialien können in ein und demselben Lager verwaltet werden, wodurch Ordnung, Zugänglichkeit und Effizienz stets gewährleistet bleiben.

Konzipiert für die Integration in bereits bestehende Produktionsprozesse interagiert das Modula Long Goods mit Gabelstaplern, Laufkränen, Traversen für Langgut, Gewichtsausgleichern und Manipulatoren. Der direkte Zugriff auf die Entnahme sowie die optionale seitliche Öffnung ermöglichen das sichere Ausladen der Stangen – einzeln oder mehrere gleichzeitig – ohne dass auf den gesamten Träger zugegriffen werden muss.

Modula WMS sorgt dann für die Verbindung zwischen automatischen Vertikallager und dem gesamten logistischen Ökosystem: Modula-Technologien, manuelle Lager, Roboter und ERP-Systeme. Jedes Material kann eindeutig identifiziert, überwacht und präzise verwaltet werden, was aus der Lagerung einen wirklich intelligenten Prozess macht.

Mit Modula Long Goods setzt langes Material kein organisatorisches Limit mehr, sondern wird zum Hebel der Produktivität. Mehr Ordnung, mehr Sicherheit, mehr Rückverfolgbarkeit und mehr verfügbarer Platz: eine neue Art des Lagerkonzepts – entwickelt, um Unternehmen auf dem Weg hin zu effizienteren, fortschrittlicheren und wettbewerbsfähigeren Logistikprozessen zu begleiten.