Modula und Salvagnini: Ein erfolgreiches Paar im Zeichen der Automatisierung

04/10/2021

Im Zeitalter von Industrie 4.0 ist die Automatisierung ohne Zweifel ein Meilenstein. Der Trend sieht für alle Unternehmen bis 2030 stark steigende Investitionen in die Automatisierung der Lieferkette, Cloud Computing, Robotik und KI vor.
Zwei führende Unternehmen im Bereich der industriellen Automatisierung, Modula und Salvagnini, haben sich zu einer Partnerschaft als Anbieter von automatisierter Produktionstechnologie zusammengeschlossen.
Auf der einen Seite Modula als Hersteller automatischer Lagersysteme, und auf der anderen Seite Salvagnini, Anlagenbauer für die Blechbearbeitung.
Wir haben die beiden nordamerikanischen Geschäftsführer der Unternehmen, Antonio Pagano von Modula und Doug Johnson von Salvagnini America, befragt, um herauszufinden, warum die Umstellung auf Automatisierung für die meisten Hersteller unvermeidlich ist und wie sie den Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.

Die Synergie zwischen Salvagnini und Modula: Wie kam es zur wechselseitigen Nutzung der Produkte des Anderen?

Als er 1987 sein erstes Vertikallager auf den Markt brachte, entschied sich der Gründer und Präsident des Unternehmens, Franco Stefani, für eine weitestgehende Automatisierung seiner Produktionsanlage und kaufte ein Salvagnini FMS-System, um die manuellen Schritte des Biegens und Stanzens der Außenblenden für die Vertikallager von Modula einzusparen. Angesichts der verbesserten Effizienz und Qualität der Produkte von Salvagnini kaufte Modula viele weitere Maschinen, um zusätzliche Funktionen wie Stanzen und Laserschnitt zu automatisieren. Alle Modula-Komponenten (Außenblenden, Träger, Leitern usw.) werden mit Maschinen von Salvagnini hergestellt. Die integrierte Software plant die Produktionsschritte Stanzen, Laserschnitt und Biegen vollautomatisch. Die italienische Produktionsstruktur mit Salvagnini-Technologien wurde unter anderem im chinesischen Werk in Suzhou und in den beiden US-amerikanischen Werken in Maine und Ohio vollständig übernommen.
"Diese Software-Integration ermöglicht es uns, im Voraus zu planen und potenzielle Dringlichkeiten zu bewältigen", sagte Antonio Pagano, CEO von Modula Inc..
Ebenso konnte Salvagnini die Vorteile der Automatisierung durch den Einsatz der vertikalen Lagersysteme von Modula aus erster Hand erfahren. Die US-Tochtergesellschaft konzentriert sich auf Vertrieb und Service und setzt die Modula-Lösungen ein, um den gesamten Ersatzteilbestand korrekt und automatisch zu verwalten.
Doug Johnson, CEO von Salvagnini America, hat bekräftigt, dass diese Synergie für die Hälfte ihrer Kunden, die Metall herstellen und verarbeiten, potenziell wertvoll sei.

Salvagnini

Warum sollte ein Unternehmen auf industrielle Automatisierung umstellen?

Vielen Unternehmen bereitet der Blick auf die Automatisierung Sorge: Sie wissen, dass der Bedarf besteht, aber sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen und wie viel von ihrem wertvollen Kapital sie in das Projekt investieren sollen.
Johnson betonte, dass es bei der Automatisierung nicht um alles oder nichts gehen muss: "Jeder möchte die Automatisierung in diesen großen Dimensionen sehen. Nein, die Automatisierung kann strategisch mit einer einzigen Maschine begonnen werden und Prozesse ersetzen, die zuvor manuell durchgeführt wurden".
Pagano stellte klar, dass Unternehmen die Automatisierung als einen kulturellen Wandel begreifen müssen. "Es muss eine Kultur aufgebaut werden, eine Kultur der Suche nach dem, was man wirklich braucht und was gut für einen ist. Was ist eine skalierbare Lösung? Was kann Ihnen in Zukunft Flexibilität garantieren?"

Die Zukunft der Automatisierung

Die Vorteile der Automatisierung gehen weit über die Behebung des Arbeitskräftemangels hinaus. Mit den automatisierten Lagern von Modula können Sie die steigenden Kosten der Produktion und der Lagerlogistik eindämmen, indem Sie den Platzbedarf und die Betriebs-/Lieferkettenprobleme reduzieren und so das Monitoring und die Ausnutzung des Materials verbessern.
„Wir müssen über die weitere Nutzung von IoT-Geräten und künstlicher Intelligenz für die Fertigung im Allgemeinen nachdenken“, sagt Johnson und erinnert sich an ein kürzlich geführtes Gespräch mit einem Kunden, bei dem man sich den Tag vorstellte, an dem eine einfache Zeichnung in ein fertiges Produkt umgewandelt und ohne menschliche Mitwirkung ausgeliefert werden könnte. „So weit sind wir noch nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist gegeben.“
Wenn die Technologie dieses Ziel erreicht, werden auf Automatisierung ausgerichtete Unternehmen wie Modula und Salvagnini ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses sein.

Modula e automazione

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